Warum IG

 

Wie international üblich unterscheiden wir zwischen Galloway und Belted Galloway und züchten mindestens 5 Generationen rein Belted Galloway um die reine Genetik dieser ursprünglichen Rinderrasse zu erhalten.

In einer wissenschaftliche Arbeit von Sarah Blott, John Williams und Chris Haley vom Roslin Institut der Universität Edinburgh ist nachgewiesen, dass die Genetik verschieden ist (Genetic Diversity Among European Cattle Breeds). Genauer gesagt, Belted Galloways sind näher mit Aberdeen Angus und Murray Grey verwandt als mit Tieren der Rasse Galloway. Leider wird die Anpaarung aller Galloway-Varianten (das sind Tiere, die die Herkunftsbezeichnung der Schottischen Landschaft Galloway in ihrer Rassebezeichnung tragen) untereinander vom Fleischrinderzuchtverband toleriert. Die Eintragung ins Herdbuch erfolgt allein nach dem Phänotyp (Zeichnung und Farbe des Kalbes). Unserer Meinung nach sind diese Nachkommen Kreuzungstiere und somit nicht herdbuchfähig. Diese Kälber sind genetische Wundertüten, die auch nach vielen Generationen noch für böse Überraschungen gut sind. Das hat mit solider Zuchtarbeit nichts zu tun.

 

 

 

 

 

   

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